Neuigkeiten aus Kanada :)

15Nov2014

Endlich habe ich dann auch mal wieder ein bisschen Zeit gefunden einen neuen Blogeintrag zu verfassen. Die Uni hier nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, da wir hier, wie in der Schule, Hausaufgaben machen müssen die in die Endnote mit einfließen. Da bleibt leider nicht so viel Zeit bzw. muss man dann abwägen was in der verbleibenden Zeit gemacht wird ;)

Nachdem es Anfang Oktober ja schon einmal richtig kalt war kam dann der sogenannte Indian Summer. Wir hatten hier in WInnipeg mehr als zwei Wochen noch einmal sommerliche oder herbstliche Temperaturen- bis zu 20 Grad ;) Das Wetter war teilweise echt anstrengend, da man erstens nie wusste, wie kalt oder warm es draußen ist und die Temperaturschwankungen teilweise auch echt auf den Kreislauf schlagen konnten. Verständlich, wenn es erst einen Tag 5C° ist, die Heizungen aber dann auch gefühlten 25 stehen und am nächsten Tag ist es draußen wieder 20C° und die Klimaanlagen laufen auf Hochtouren...

Was habe ich den ganzen Oktober so gemacht? Naja, erst einmal standen Zwischenklausuren und Hausaufgaben an, wir waren beim Amercian Football, wo wir uns echt den Allerwertesten abgefroren haben, weil der eisige Wind draußen aus 10 Grad dann auch mal schnell 0 Grad machen kann. War aber trotzdem witzig, wir konnten nach dem Spiel sogar noch aufs Feld :)

An einem Wochenende sind wir nochmal in einen Nationalpark gefahren um in Sanddünen wandern zu gehen, echt interessant was die Natur hier alles zu bieten hat ;) Dann war natürlich auch noch mein Geburtstag- an dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle Gratulanten !!!!!- morgens musste ich leider noch für eine an dem Tag anstehende Klausur lernen, aber viele kleine Überraschungen, ein tolles Abendessen mit meiner Gastfamilie und ein nettes Bierchen im englischen Pub haben mir meinen Tag dann doch noch versüßt!!

Ende Oktober stand dann natürlich Halloween an, wir hatten uns als Jahreszeiten Feen verkleidet, den Glitzer konnte ich Tage später immer noch überall wiederfinden :D Hat aber echt Spaß gemacht, gerade wo wir hier in Kanada den Karnevalsbeginn am 11.11. nicht feiern konnten. Und dann - endlich - kam letzte Woche der erste Schnee. Erst ist er natürlich nicht liegen geblieben aber jetzt ist die Stadt dauerhaft von einer dünnen Puderschicht bedeckt, und bei inzwischen höchsten -10C° schmilzt die glaube ich auch nicht mehr so schnell ;)

Jetzt sind ist es nur noch knapp 1 Monat bis ich Winnipeg verlasse, einerseits freue ich mich natürlich auf Toronto, New York und vor allem Zuhause, aber andererseits ist es auch schade, da man sich so langsam hier auch ein bisschen heimisch fühlt und genau jetzt wo es endlich richtig WInter wird wieder gehen muss, Ich bin gespannt was in den letzten Wochen noch so passiert. Diesmal sind die Fotos wieder hinter dran gehängt, aber ich denke, dass man die meisten zum richtigen Ereignis zuordnen kann ;)

Von 28 auf 0 in einer Woche!

06Okt2014

Das Wetter hier in Winnipeg und Umgebung ist einfach unberechenbar! In der letzten Woche lagen wir noch am Strand und sind im Lake Winnipeg geschwommen bei für Ende September doch erstaunlichen 28 Grad Außentemperatur und diese Woche mussten wir uns schleunigst mit Winterklamotten ausrüsten, da es inzwischen teilweise nur noch 0 Grad sind und der Wind die gefühlte Temperatur auch unter 0 sinken lässt. Aber nun noch einmal eins nach dem anderen.

Letzte Woche hatten wir also noch einmal eine traumhafte Woche, wir konnten auf der Wiese vor dem "Schloss" der Uni sitzen und noch einmal die letzte die letzten Sonnenstrahlen bei unglaublichen 25-28 C° aufsaugen, schließlich wartet hier in Winnipeg ein nicht ganz so warmer Winter auf uns ;)

Am Mittwoch der warmen Woche hatten wir dann aber auch noch einmal eine kleine "Abkühlung", es ging zu dem Winnipeg Jets, der Hockey Mannschaft, ins MTS-Center. Dort haben wir ein Pre-Season Spiel der NHL-Mannschaft gesehen. Ich muss sagen, Hockey ist wirklich ein brutaler Sport aber das macht das Spektakel auch irgendwie ein bisschen amüsant. Die Spieler schubsen und schlagen sich eigentlich mehr oder weniger ununterbrochen um den Puk in das kleine Tor zu bekommen, und wenn dieser dann auch wirklich einmal in der Nähe des Tors ist hat man wegen des Menschengewusels überhaupt gar keine Möglichkeit mehr überhaupt noch irgendetwas zu sehen :D Aber das war auf jeden Fall eine Erfahrung wert!!!

Aber natürlich mussten wir das Wetter ja auch noch ein bisschen anderweitig ausnutzen. Da meine Gastfamilie mir angeboten hatte, dass ich ihr Haus am See auch gerne einmal mit Freunden nutzen kann, habe ich das Angebot natürlich am Wochenende gerne angenommen und so sind wir mit einer kleine Gruppe am Freitag dann noch einmal zum Lake Winnipeg gefahren. Freitag war glücklicherweise auch noch der wärmste Tag der Woche! Am Strand haben wir uns dann noch einmal in der Sonne gebraten und sind sogar noch einmal im See geschwommen, wobei das Wasser schon wirklich schweine kalt war :D

Samstag war es dann auch noch ein letztes Mal warm und dann fing die Temperatur leider auch schon an zu fallen. Seid dieser Woche sind es nun draußen nur noch 0-8 Grad, bei dem zusätzlichen Wind kann das schonmal ganz schön kalt werden, unglaublich, dass wirklich viele Kanadier trotzdem noch mit Flip Flops oder Sandalen rumlaufen, die müssen wirklich abgehärtet sein.

In dieser Woche hatte ich dann auch meine erste Unipräsentation und meinen ersten Test, beides war eigentlich nicht sonderlich schwierig. Man muss sagen, die Uni hier in Kanada ist mehr so wie die Schule bei uns ist: Nicht selten wird die Mitarbeit bewertet, man muss regelmäßig "Hausaufgaben" abgeben, hat ein bis zwei Tests auch während dem Semester und die Endnote setzt sich aus all diesen Faktoren zusammen. Das macht zwar das Leben unter dem Semester etwas "anstrengender" aber dafür gibt es dann nicht mehr so viel, was am Ende des Semesters noch abgefragt werden kann, also eigentlich ziemlich entspannt;)

 

Falls sich übrigens irgendwer mal gefragt hat ob Winnipeg Wolkenkratzer oder gar keine Skyline hat:

Das sind eigentlich die einzigen hohen Gebäude hier :D

Wollen wir mal schauen wie sich jetzt die Temperatur so weiterentwickelt, nächste Woche soll es vielleicht nochmal kurzzeitig wärmer werden aber ab Ende Oktober werde ich wohl die Temperaturen über 0 Grad erstmal nicht wieder sehen Ich freue mich jetzt schon wie ein kleines Kind auf den ersten Schnee :)

Ein ganz "normaler" Tag in Winnipeg und die nächste kleine Reise

22Sept2014

So langsam kehrt der Alltag ein hier in Winnipeg und die ein oder andere Eigenart der Kanadier scheint immer mehr zur Gewohnheit zu werden, aber ich fange einfach mal an von einem ganz normalen Tag hier in Winnipeg:

Nachdem ich nachts ein bis zwei mal von der Lüftung der Klimaanlage in meinem Zimmer wach geworden bin, ja jedes normale Haus besitzt hier eine, werde ich gegen halb 9 von meinem Wecker aus den teilweise englischen Träumen gerissen. Hier und da vielleicht ein bisschen Skypen und dann ab in die Dusche. Man sollte wohl nicht meinen, dass es hier einen abnehmbaren Duschkopf gäbe oder dass die Wasserstärke einstellbar wäre, das wäre ja zu einfach oder wassersparend, nein kalt oder warm, das reicht. Natürlich ist das Wasser auch schön mit Chlor versetzt, könnte ja sonst voller Keime oder Bakterien sein, das Risiko wollen wir nicht eingehen ;-) Zum Frühstück gibt es dann wahlweise Toast mit Peanutbutter und Marmelade oder Kornflakes, wenn es etwas typisch amerikanisches sein sollte könnte man sich natürlich auch Bratkartoffeln mit Rührei und Speck machen aber das wäre in meinen Augen etwas übertrieben ;) Da die Klimaanlage im Haus grundsätzlich für eine Temperatur zwischen 20 und 22 C° sorgt hat man ohne raus zu gehen keine Chance die Außentemperatur zu schätzen, der Wetterbericht hält nämlich auch nicht was er verspricht.

Nachdem die passende Kleidung gefunden ist geht ist mit dem Bus in die Stadt. Hier warten natürlich schon die nächsten kleinen Hindernisse: erst einmal wäre es ja viel zu einfach Buspläne aufzuhängen. Deswegen kann man wahlweise im Internet nachgucken oder das Busunternehmen anrufen, um zu erfahren, wann denn dann der nächste Bus fährt- sehr effizient! Nachdem ich in den Bus dann eingestiegen bin, versuche ich mich nicht wieder darüber zu ärgern, dass dieser alle 200m an der nächsten Haltestelle hält, im Winter werde ich es ihm danken, dass ich nicht so weit laufen muss. Um den Bus anzuhalten kann man dann an einer Schnur ziehen, da die Stopknöpfe ja teilweise wirklich schwierig zu erreichen sind, man müsste wohlmöglich aufstehen... ein weiteres effizientes Merkmal des Busverkehrs sind die Türen, die hinten im Bus sind. Die gehen natürlich nicht durch Knopfdruck des Busfahrers auf, man muss sie selbst mit drücken öffnen und falls der Vordermann sie nicht für einen offen hält können sie einem auch gerne mal wieder entgegen kommen, sehr amüsant :D

 

Endlich aus dem Bus ausgestiegen darf ein Kaffee vom guten alten Tim Hortons natürlich nicht fehlen. Mit unter $2 ist man dabei, diese werden natürlich mit Kreditkarte bezahlt, Bargeld wäre ja viiiiel zu umständlich. Nun aber schnell in die Vorlesung. Und spätestens da fällt mir wieder auf, dass die Außentemperatur hier in Kanada eigentlich irrelevant ist: die Klimaanlage läuft auf Hochtouren und wenn man, so wie ich, bei über 20C° draußen dann mal keine Jacke mitgenommen hat, muss man die nächsten 75min wohl mit der Gänsehaut bei 16/17C° leben, Kanadier frieren wohl dabei nicht ;-) Nach der Vorlesung und vor allem nach dem Kaffee muss natürlich auch mal das stille Örtchen aufgesucht werden. Was ich dabei besonders toll finde sind die bis zu 1cm breiten Spalte zwischen den Klotüren, ist ziemlich spannend die Leute von den Toiletten aus zu beobachten, nicht dass diese das von außen nicht außen auch tun könnten... :D

Und so amüsant laufen einem hier und da einige andere Eigenarten der Kanadier über den Weg! Ich genieße die Zeit wirklich hier aber ich glaube an manche der oben gelisteten Dinge werde ich mich wohl nie gewöhnen, wie zum Beispiel die wirklich dämlich gebauten öffentlichen Toiletten.. Ich werde mit Sicherheit noch von weiteren Interessanten berichten aber jetzt erstmal zu unserem heutigen Trip zum White Shell Provincial Park.

Zu dritt haben wir uns auf den Weg gemacht, um zunächst einmal ein Auto am Flughafen zu mieten. Bei dem Preis von $100 war ich etwas erschrocken, da mir das Internet zuvor einen Preis von $27 mitgeteilt hatte, und auch mit den Steuern wären das nur etwa $38 (ja die Steuern werden hier im nachhinein auf die Preise gerechnet, kann manchmal etwas überraschend sein ;) ). Die nette Dame am Schalter, die übrigens auch deutsch sprechen konnte, erklärte mir dann das weitere $25 (plus Steuern) und die $25 für unter 25-jährige (plus Steuern) dazu kommen würden, aber da wir das Auto ja nur einen Tag mieten könnte sie zweitere ja auch einfach mal wegfallen lassen, auch interessant, dass das einfach so geht aber naja, fragen kostet ja bekanntlich nichts und wir konnten so sogar $30 sparen :D

Danach ging es los. Wir haben wieder viele tolle Dinge gesehen, einige Seen, unter anderem auch Kraterseen, die in der Gegend wohl häufiger durch Meteroiden Einschläge entstehen, einen mini Wasserfall, einen Staudamm und sogar im deutschen Dorf Steinbach sind wir gewesen, nachdem wir an "Blumenort" vorbeigefahren waren ;) Aber ich glaube auch hier sprechen Bilder mal wieder mehr als 1000 Worte :)

Riding Mountain Nationalpark - ein Wochenendtrip mit Hindernissen

09Sept2014

Das Reisefieber scheint noch nicht überwunden - letztes Wochenende stand der kurze Trip durch das wunderbare Land Kanada vor der Tür. So einfach sollte es uns jedoch nicht gemacht werden. Nachdem wir uns am Mittwoch nach der nichtstattfindenden Vorlesung dazu entschlossen hatten, dass wir gerne übers Wochenende in den Riding Mountain Nationalpark fahren würden, machten wir uns am Abend auf die Suche nach einer passenden Unterkunft. Nachdem wir versehentlich fast eine Unterkunft in Kalifornien gebucht hatten, was für einen Wochenendtrip doch ein bisschen zu weit weg gewesen wäre , kamen nur noch eine Unterkunft in Frage. Der Besitzer dieser Hütten sollte jedoch sehr schwer zu erreichen sein, weshalb wir letzten Endes erst Freitag (!) um 12.00 Uhr wussten, dass es an diesem Nachmittag schon los gehen sollte.

Die Autos waren schnell gemietet und schon wartete das nächste Hindernis auf uns: Da aus unerklärlichen Gründen mal wieder der Feueralarm in einem der Studentenwohnheime ausgelöst wurde und der Wasserdruck in den Rohren dieses Hauses wohl nicht ganz so ausgeglichen war, ging die Sprenkleranlage in einem der Zimmer unserer Mitfahrer los. Man erwartet jetzt im ersten Moment wenn man das hört vielleicht eine kurze, kleine Erfrischung, aber nein, die Sprenkleranlage hatte es geschafft binnen Sekunden das komplette Zimmer unter Wasser zu setzen und so musste erst einmal geklärt werden, wo sein Bewohner die nächste Zeit unterkommen sollte. Daher verschob sich unser Aufbruch auf halb 5 nachmittags (man bedenke, dass noch eine dreieinhalbstündige Autofahrt bevorstand und das Büro des Vermieters offiziell nur bis 9 Uhr geöffnet sein sollte).

Trotz all des Trubels war die Stimmung während der Autofahrt wieder besser und nachdem auch Proviant in einem der wenigen Dörfern mitten im Nirgendwo gekauft war, erreichten wir unsere Unterkunft dann endlich um 20.57 Uhr Glück gehabt!

12 Deutsche besiedelten also nun 3 Hütten im Nationalpark. Das sollten für dieses Wochenende aber nicht alle Hindernisse gewesen sein...

Nach einem Spaziergang zum See und ein paar Bier in gemütlicher Runde war der Freitag schnell vorbei, da wir am Samstag auch wieder um 6.30 Uhr aufstehen mussten, um den wirklich schönen Sonnenaufgang am See bewundern zu dürfen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann los zum Wandern. Die Wanderung in diesem Nationalpark schien am Anfang doch um einiges angenehmer zu sein als vorherige auf meiner Tour, da es nicht die ganze Zeit nur bergauf oder bergab ging.

Wir hatten jedoch nicht die Regengüsse der letzten Wochen bedacht und so warteten auf den Wanderwegen einige mehr oder weniger große Hindernisse auf uns. Zuerst waren es nur kleine Pfützen die wir umgehen konnten, die Pfützen wurden mit der Zeit aber immer größer, so dass wir uns mit Baumstämmen aushelfen mussten, über welche wir balanzierten, um nicht komplett im Wasser zu stehen.

Die Füße blieben zwar nicht ganz trocken, aber wir sollten später noch feststellen, dass es noch schlimmer werden konnte Zwei der Gruppe und ich trennten uns an einer Stelle von der restlichen Gruppe, um die Autos zu holen und die Wanderer an einem anderen Treffpunkt abzuholen. Als wir dort ankamen, brachen wir ziemlich schnell in Gelächter aus: der Weg über den die anderen kommen sollten, war nicht mehr als solcher zu identifizieren, er sah mehr nach einem Fluss aus. Wir pflanzten uns also mit unserer Decke vor diesen und warteten gespannt, wie die Nachkömmlinge diesen meistern wollten. Das Ergebnis sah dann so aus:

Nachdem alle geduscht waren hatten wir noch einen sehr amüsanten Abend am Lagerfeuer! Am nächsten Tag ging es mittags dann wieder auf anderem Wege zurück nach Winnipeg. Endlose Straßen und endlose Natur, meiner Meinung nach genauso faszinierend wie andere Landschaften.

Trotz der ganzen Hindernisse hat sich der Trip wirklich gelohnt, ein weiteres tolles Wochenende hier in Kanada!!!

Endlich angekommen - meine ersten Tage in der neuen Heimat :)

30Aug2014

Die wunderbare Tour durch den Westen Kanadas liegt nun schon wieder gut eine Woche hinter mir und endlich bin ich in meiner neuen Heimat (für die nächsten 4 Monate) angekommen. Nach 17 Nächten Koffer ein- und auspacken und immer wieder neuen Schlafplätzen tut es nun richtig gut, endlich mal wieder ein eigenes Bett zu haben.

Nachdem wir Tourmitglieder uns letzten Freitag voneinander verabschiedet hatten, hatte ich noch zwei weitere Nächte in Calgary. Wie ich leider feststellen musste, gibt es in Calgary nicht so viel zu entdecken und so konnte ich diese auch dazu nutzen, ein bisschen zu entspannen und das Erlebte zu verarbeiten. Nichtsdestotrotz habe ich mir trotzdem noch ein paar Dinge in Calgary angeschaut. Am Samstag bin ich zusammen mit Katrin, einer Tourteilnehmerin, ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Nachdem wir die Straßen ein bisschen erkundet hatten ging es dann zum Calgary Tower, von welchem man wirklich eine schöne Aussicht hatte und auch einiges über die Stadt erfahren konnte. Der Glasboden in schwindelerregende Höhe kostete dann auch einige Überwindung betreten zu werden, aber ein Foto konnten wir uns ja nicht entgehen lassen ;)

Nach einem gemütlichen Ausklang in einem englischen Restaurant verabschiedete ich mich dann auch von Katrin, um immer noch erschöpft von der Tour in mein Bett zu fallen. Am nächsten Tag bin ich nochmal ein wenig durch die Stadt geirrt, habe mir das "Fort Calgary" angeschaut, quasi die Gründerstadt Calgarys, und auch so noch ein paar schöne Ecken sehen können. Montag ging es dann auch endlich nach Winnipeg, wo mich meine Gasteltern nach einem anderthalbstündigen Flug am Flughafen abholten. Der erste Eindruck war super und auch nach einer Woche bin ich immer noch sehr zufrieden mit meiner Gastfamilie :)

Meine Gastmutter heißt Bonnie, ist 64 Jahre alt und arbeitet zeitweise noch als Lehrerin, mein Gastvater Ken ist 55 und recycelt Schrott. Dazu kommen noch meine beiden japanischen Gastschwestern Yukina, 24, und Eri, 21, die auch beide sehr nett sind.

In den letzten Tagen hatte ich sehr viel Zeit mir die Stadt ein wenig anzugucken und mich schonmal ein bisschen in der neuen Gegend zu orientieren. Ich hatte ehrlich gesagt nicht so hohe Erwartungen an die Stadt, da viele Kanadier, die ich in den letzten Wochen getroffen habe, nicht immer so gut von Winnipeg gesprochen haben. Daher war ich sehr überrascht, dass Winnipeg doch wirklich ein paar sehr schöne Seiten zu bieten hat. Die Innenstadt ist jetzt zwar nicht sonderlich spektakulär, aber durch die Stadt fließen zwei große Flüsse, an denen man sehr gut spazieren kann und im Winter sogar darauf Schlittschuhlaufen kann. Die Stelle, wo die beiden Flüsse sich treffen nennt sich "the Forks" und ist wirklich ein sehr schöner Ort zum entspannen, wie ich herausfinden konnte :)

Was ich auch noch ziemlich cool finde ist, dass meine Uni doch ein bisschen aussieht wie Hogwarts :D

Am Wochenende war ich jetzt mit meiner Gastfamilie an deren Haus am See um vor dem Unistart noch ein bisschen entspannen zu können. Der See ist riesig und am Freitag konnte ich sogar etwas schwimmen, es gab auf jeden Fall kältere Seen auf meiner Tour ;)

Jetzt bin ich ziemlich gespannt auf meinen ersten Unitag morgen und freue mich, endlich neue Leute kennenzulernen:)

G-Adventures Tour: Nationalparks of the Canadian Rockies- Teil 2

23Aug2014

Nachdem wir auch in Tofino unsere Zelte wieder abgebrochen hatten ging es weiter nach Whistler, eine ehemalige Olympiastadt, die im Stadtkern doch sehr an österreichische Skifahrerstädte erinnert. Dort sollte am Donnerstag ein sehr anstrengender aber auch wirklich toller Tag auf uns warten. Morgens ging es zum ersten Mal zum Hiking. Ein nur 1.5km langer Wanderweg mit einer Steigung von 540m(!) stand uns bevor, der Stawamus Chief-First Peak. Es war wirklich sehr anstrengend diesem Berg zu erklimmen und zwischendurch mit Sicherheit auch nicht ganz ungefährlich aber dafür wurden wir im Ziel mit einem wirklich atemberaubenden Ausblick belohnt:

Natürlich mussten wir den Berg auch wieder runterklettern, da fingen die Beine dann doch auch irgendwann an zu zittern, aber wir haben es geschafft!! Als wir wieder unten angekommen waren, war der Tag aber auch erst zur Hälfte vorbei, ein weiteres Abenteuer stand uns bevor: Ziplining!! Ich hatte zwar am Anfang etwas Respekt vor der Höhe aber nachdem die erste von vier Lines bezwungen war habe ich einfach nur noch die tolle Aussicht und das Gefühl vom Fliegen genossen:

Von Whistler ging es dann am Freitag weiter zu einer Ranch in Wells Grey. Dort waren wir dann am Samstag Kanufahren und haben den zweithöchsten Wasserfall Kanadas begutachten dürfen :)

 

Hier haben wir aber auch mal ein bisschen die Zeit genutzt zu entspannen und auch ein bisschen gefeiert ;) Das tolle hier war, dass wir in "Betten" schlafen konnte und somit zumindest mal wieder ein bisschen mehr Comfort als im Zelt hatten.

Die nächste Station auf unserem Trip war der Jasper Nationalpark. Auf dem Weg dorthin durften wir auch schon wieder das nächste Naturwunder begutachten, der zweithöchste Berg Kanadas, der Mount Robson:

Außerdem haben wir mal wieder einen Schwimmstop gemacht und diesmal war der See auch wirklich warm und so konnten wir ein bisschen die Sonne und das Wasser genießen :)

Nachdem wir abends unsere Zelte aufgebaut hatten, fuhren wir noch zu den Hotsprings im Nationalpark. Diese Hotsprings sind in Schwimmbecken, anders als die, die wir in Tofino gesehen haben. Da das Wasser aber dadurch auch noch mit etwas kühlerem Wasser vermischt wird, war das schwimmen bzw. sitzen in diesen auch etwas angenehmer :D Unser CEO Josh hatte die geniale Idee, dass unsere ganze Gruppe sich klassische Schwimmanzüge in den Hotsprings ausleihen sollte und so waren wir im ganzen Schwimmbad doch eine sehr auffällige Menschentraube:

Auf der Rückfahrt von den Hotsprings konnten wir Josh dann auch noch ein wunderbares, dreisprachiges Geburtstagsständchen singen um dann alle totmüde in unsere Schlafsäcke zu schlüpfen.

 

Am nächsten Tag haben wir uns dann einige tolle Dinge im Jasper Nationalpark angeschaut. Zuerst ging es zum Maligne Canyon, wo wir einen kleinen Rundgang durch die wunderbare Felsenlandschaft machten. Danach ging es zu einem Gletschersee. Das faszinierende an diesem See ist, dass er momentan noch mit Wasser gefüllt ist, was sich jedoch in den nächsten Wochen ändern wird. Erst nach der Schneeschmelze im Frühling wird dort wieder Wasser sein.

Nach all den tollen Ausblicken ging es weiter zu einer weiteren Wanderung am Lake Maligne Lake, bei welcher wir dann auch unseren ersten Elch sehen durften :) Den Rest des Tages haben wir im Anschluss in der Stadt verbracht.

Dienstag stand uns dann mal wieder eine Autofahrt bevor, die aber ebenso durch tolle Ausblicke versüßt wurde: Wasserfälle mit Regenbogen

Seen, die Icefields eines Gletschers

 und den wohl atemberaubendsten Ausblick der gesamten Tour: der wunderbare Peyto Lake

Endlich kamen wir dann in Lake Louise an, wo wir uns am nächsten Tag wieder Wasserfälle angeschaut haben, die auch nur durch einen kleinen Fußmarsch erreicht werden konnten. Dieser war jedoch auch ganz hilfreich, um sich entgegen der kalten Außentemperatur aufzuwärmen. Danach ging es zu einem weiteren Highlight unserer Tour: Das Rafting. Ich glaube die Fotos sprechen auch hier wieder für sich:

Unsere letzte Campingstation in Banff haben wir dann am nächsten Tag angesteuert. Vorher ging es aber erst einmal zum Touristenmagnet "Lake Louise". Dieser See ist auch wirklich sehr schön, verglichen mit den anderen ist es aber etwas unverständlich, warum genau an diesem See so viele Touristen sind, vielleicht weil der Standardtourist zu faul ist ein bisschen zu laufen/klettern um tolle Aussichten zu bekommen ;) Wir haben am Lake Louise jedenfalls unsere letzte Bergerklimmung auf uns genommen, mit einem tollen Teahouse als Ziel. Dieses Teahouse hat keinen Strom und ist nur durch einen einstündigen Hike zu erreichen. Die Kellner dort wohnen selbst in dem Haus, das bedeutet ein Leben ohne Strom und mit sehr viel Aktivität :D

Nach einer kurzen Vanfahrt kamen wir dann auch in Banff an. Eine Gondelfahrt sollte in unserer Tour inkludiert sein. Leider haben wir aber keinen besseren Ausblick als diesen bekommen:

Von Banff ging dann unsere letzte Vanfahrt nach Calgary wo wir mit unserer Gruppe noch ein letztes Mal Dinner hatten und uns mit einem "kleinen" Umtrunk voneinander verabschiedeten. :D

 Alles in allem kann ich nur jedem empfehlen eine solche Tour zu unternehmen und auch das Zelten gehört bei so einer Tour irgendwie dazu. Wir hatten wirklich eine super tolle Gruppe, verrückte, "erwachsene" Mädels, einen männlichen Teilnehmer, den unser CEO mit Sicherheit nicht missen wollte und auch so alle möglichen Charaktere, die im Team (meistens) perfekt funktioniert haben. Wir hatten wirklich tolle Busfahrten und es ist gar nicht möglich alle Stops die wir währenddessen hatten wiederzugeben. Es waren auf jeden Fall einige Geheimtipps dabei, die wir mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit nicht gesehen hätten, wenn wir Josh nicht gehabt hätten. Fotos können gar nicht wiedergeben was ich in den letzten zwei Wochen genießen durfte aber ich hoffe sie geben einen Eindruck von der wahnsinnig vielfältigen Natur Kanadas. Zum Schluss kommen hier noch ein paar Schnappschüsse, die bestimmt für sich selbst sprechen :)

 

 

G-Adventures Tour: Nationalparks of the Canadian Rockies- Teil 1

23Aug2014

Nach zwei Wochen mehr oder weniger Internetfreier Zeit hab ich nun endlich wieder die Möglichkeit ein bisschen was über meine Reise durch Kanada zu erzählen. Die letzten zwei Wochen waren wahnsinnig aufregend, atemberaubend, wunderbar, ... man kann es kaum in Worte fassen was ich alles sehen durfte bzw. was die kanadische Natur zu bieten hat. Es war auf jeden Fall die beste Entscheidung diese Reise mit g-adventures zu machen und würde nun jeder Zeit wieder eine solche YOLO(you only live once)-Tour machen :)

Nachdem wir uns also am Samstag mit unserem CEO (dem Tourguide) Josh und allen Tourmitgliedern im Hotel getroffen hatten gab es ein paar einführende Worte und abends ein leckeres Essen im Fischrestaurant. Dort wartete natürlich auch schon das erste kleine Abenteuer auf uns. Es gab Austern für alle und auch wenn viele sie vielleicht für eine Spezialität halten, ich würde sie nicht nochmal essen ;)

Am nächsten Tag ging es dann nach einer kurzen Rundfahrt durch die Stadt mit der Fähre nach Vancouver Island - Victoria. Die Fährfahrt alleine war schon wieder super toll, da wir erstens wahnsinnig tolles Wetter hatten und zweitens ORCAS gesehen haben !!! Das passiert nur sehr selten auf der Fähre aber wir hatten das Glück und konnten also zum ersten Mal auf dieser Tour Wale beobachten :)

Endlich in Victoria angekommen haben wir dann zum ersten Mal unsere blauen g-Zelte aufgebaut. Dieses Auf- und Abbauen sollte wohl noch ein paar weitere Male auf uns zukommen ;)

Nach nur einer Nacht mussten die Zelte also wieder abgebaut werden und es ging auf Vancouver Island weiter nach Tofino. Da der Weg dorthin etwas länger war, machten wir einige Zwischenstops. Der erste war das Dorf "goats on the roof". Hier lebten die Ziegen wirklich auf dem Dach, was dann so aussah:

Als nächstes ging es zu einem wirklich großem "Douglas-fir tree", unglaublich wie Bäume 76m hoch wachsen können mit einem Umfang von 9m!!! Der Baum ist wahnsinnige 800 Jahre alt. Hier haben wir dann auch unser erstes Groupie gemacht :)

Danach sind wir dann zum ersten Mal in kanadischen Gewässern schwimmen gewesen, das Wasser war zwar arschkalt aber bei der Hitze draußen und im Van tat die Erfrischung auch ganz gut :)

Nachdem wir uns noch einen See angeschaut haben sind wir dann auch endlich irgendwann in Tofino angekommen. Unser Campingplatz war direkt in einem Regenwald, Bikini trocknen war also absolut unmöglich!! Wenn man etwa 5 Minuten den Wald herunterlief kam man am "Long Beach" an. Mein erstes Mal am Pazifischen Ozean!!! Als wenn das noch nicht schon genug war bot uns der Abend dann auch noch einen wirklich wunderbaren Sonnenuntergang - traumhaft und atemberaubend.

Am nächsten Tag ging es dann mit einem Schnellboot zum Wale beobachten. Wir fuhren bzw. hüpften ca. anderthalb Stunden durch das Meer aber hatten zunächst erstmal kein Glück. Also wurde erst einmal ein Zwischenstop an den Hotsprings eingelegt. Wirklich faszinieren, dass die Natur von sich aus Wasser auf über 60C° aufheizen kann, sodass es fast schon zu heiß war, um in diesem Wasser schwimmen bzw. sitzen zu können:

Auf der Rückfahrt von dort mit dem Schnellboot haben wir dann auch endlich unseren Wal gesehen und sogar noch zwei Otter, die auch wirklich süß waren :) So viel jetzt erstmal bis Tofino. Da ich jetzt gerade in Calgary bin und mir auch noch etwas von der Stadt angucken möchte wird der restliche Reisebericht nachgereicht ;)

 

 

Vancouver by bike :)

10Aug2014

Heute habe ich noch ein bisschen mehr von dem wunderbaren Vancouver entdecken dürfen :)

Mit dem Fahrrad ging es Richtung Stanley Park. Ein sehr grüner und großer Park im Norden Vancouvers. Außenherum konnte man direkt am Meer vorbeifahren und sogar an Stränden liegen und frische Meerluft schnuppern und innerhalb des Parks gab es weitere verschiedene Sehenwürdigkeiten, wie zum Beispiel den Bibersee. Leider war ich zu spät um die Biber sehen zu können, da sie sich tagsüber immer zurückziehen, der See selber war aber auch sehr schön!!
Ich lasse für den Rest heute einfach mal die Bilder sprechen ;)

 

Mein erster Tag in Kanada :)

09Aug2014

Gestern war es dann endlich soweit – meine Reise nach Vancouver startete um 7 Uhr morgens in Düsseldorf. Da ich wegen meiner Aufregung nachts nicht wirklich ein Auge zu machen konnte, war ich ganz froh, dass ich dann im Flieger doch noch ein wenig Schlaf nachholen konnte. Bevor wir landeten konnte ich dann die wirklich faszinierenden Landschaften Kanadas aus dem Flugzeugfenster beobachten: Neben wunderbar blauen Seen ragten schneebedeckte Berge aus dem Boden und daneben wiederum grüne Wälder und Wiesen!

Endlich in Vancouver gelandet musste ich nur noch auf meinen Koffer warten und dann ging es mit dem Taxi ins Hotel, welches überraschenderweise direkt neben dem BC Place Stadium sein sollte. So hatte ich die erste „Sehenswürdigkeit“ quasi direkt neben meinem Bett. Das sollte natürlich für den Tag nicht alles gewesen sein, was ich von Vancouver sehen wollte. Also machte ich mich nach einer kurzen Verschnaufpause mit einem Stadtplan auf den Weg in Richtung Gastown. Gastown ist ein historischer und wie ich finde wirklich wunderschöner Stadtteil Vancouvers. Hier konnte ich dann auch die berühmte Dampfuhr bewundern und fotografieren.

Auf meinem Fußmarsch erreichte ich dann auch irgendwann das Harbour Centre. Auf einer 130m hohen Aussichtsplattform konnte ich Vancouver komplett überschauen. Wolkenkratzer, Seen, Berge,…

Zu guter Letzt lief ich noch durch Chinatown und dann wieder Richtung BC Place Stadium bevor ich dann todmüde in mein Bett fiel und endlich den restlichen Schlaf, mit nur ein bisschen Jetlag, nachholen konnte . Wollen wir mal schauen ob die nächsten Wochen genauso aufregend werden :)

Die Vorbereitungen - Vorfreude und was sonst noch dazu gehört :)

12Juli2014

Hallo ihr Lieben,

wie ihr alle wisst, werde ich die zweite Hälfte dieses Jahres 2014 in Kanada verbringen. Da die persönliche Kommunikation über so viele Kilometer mit jedem einzelnen von euch auch durch die Zeitverschiebung von 7 Stunden sich wahrscheinlich etwas schwierig gestalten wird, habe ich mir überlegt einen Blog zu erstellen, über den ich alle meine kommenden Erfahrungen und Erlebnisse mit euch teilen möchte und vor allen Dingen auch für mich eine bleibenden Erinnerung schaffen möchte.

 

Wie bin ich überhaupt dazu gekommen, mein Auslandssemester in Winnipeg zu verbringen?

In der Vergangenheit war mir schon immer klar, dass ich für eine gewisse Zeit meines Lebens gerne in einem anderen Land leben möchte. Nach einigen Anläufen hat sich daraus die Idee entwickelt, meinen Bachelor im siebten Semester dort abzuschließen. Für mich war von Anfang der Planungen an klar, dass dieses Ziel ein englischsprachiges Land sein soll und da ich die scheinbar kurze Entfernung innerhalb von Europa als etwas "langweilig" empfand, habe ich mich für ein Ziel auf einem anderen Kontinent entschieden. Kanada stellte für mich schon immer ein faszinierendes Land dar und so musste nur noch eine für mich passende Stadt gefunden werden. Nach verschiedenen Abwägungen blieben am Ende der Entscheidungsphase noch zwei Städte in Kanada über: Winnipeg und Halifax. Da das Klima in Halifax doch sehr ähnlich zu dem in Deutschland ist und ich natürlich möglichst viele neue Dingen kennenlernen möchte, habe ich mich im Endeffekt für Winnipeg entschieden. Wer wünscht sich nicht mal einen Winter bei bis zu -30°C verbringen zu dürfen?

Nun sind es noch knapp 4 Wochen bis zu Abflug und die Aufregung in mir steigt immer mehr und mehr. Was wird mich erwarten? Wie wird die Kultur in dem Land sein? Da ich in einer Gastfamilie unterkommen werde, werde ich hoffentlich davon sehr viel mitbekommen und die ein oder anderen Rituale der Kanadier kennenlernen dürfen.

 

Mein erstes Ziel ist jedoch nicht direkt Winnipeg. Wenn man schon einmal so einen langen Flug auf sich nimmt kann man ja schließlich vorher auch noch ein bisschen das restliche Land erkunden. Daher wird mein erster Flug nach Vancouver gehen. Ich bin sehr gespannt auf diese facettenreiche Stadt und hoffe, dass mich die 9(!) Stunden Zeitverschiebung nicht allzu sehr beeinträchtigen werden- schließlich muss ich ja spätestens am dritten Tag meiner Reise fit sein, da dann ein zweiwöchiger Campingtrip durch die "Canadian Rockies" folgen wird- Banff, Whistler, ich bin gespannt was mich dort alles erwarten wird. Natürlich werde ich hier auch ein bisschen davon erzählen, vorausgesetzt ich finde Zeit dazu ;)

So das soll es nun erst einmal gewesen sein, schließlich ist es ja viel spannender was in Kanada passiert. Ich hoffe, ich werde regelmäßig die Zeit finden hier ein paar Dinge zu erzählen und vor allen Dingen hoffe ich, dass ich eine wunderbare Zeit in Kanada verbringen darf und am Ende dieses Semesters sagen kann, dass das eine der besten Zeiten meines Lebens war! :-)